Freiburg

ALEXANDER TSCHÖPE
HEILPRAKTIKER & DIPLOM-PSYCHOLOGE
POHLTHERAPIE®
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Der Atemkurs – Übungen und Selbstbehandlungen für freieres Atmen, gegen Depression und schlechte Laune

Der Atemkurs

Übungen und Selbstbehandlungen für freieres Atmen, gegen Depression und schlechte Laune

Was hat Atmung mit der Laune zu tun? Was mit Angst oder Panik? Was mit psychischen Problemen oder Stress? Was mit Schlaf oder mit Sexualität? Was mit der Verdauung oder mit Sodbrennen? Was ist überhaupt Atmen?

Reicht es nicht, dass ich atme? Warum noch Gedanken machen oder das Atmen sogar üben? Atme ich etwa falsch oder schlecht? Bis jetzt habe ich doch auch immer geatmet, läuft doch irgendwie von selbst! Machen das nicht die Lungen von allein? Ich mache Yoga oder Tai Chi, da weiß ich doch, wie man zu atmen hat! Mich auf die Atmung zu konzentrieren? Oje, am Ende mache ich da noch etwas falsch!

Interessant, dass so ein natürlicher Vorgang so viele Gedanken und Bedenken auslösen kann. Aber nicht umsonst haben sich seit ewigen Zeiten sämtliche große Körper-und Geist-Schulen wie etwa das indische Yoga oder die asiatischen Kampfkünste wie Tai Chi, Kung Fu, Karate, Aikido usw. dem Thema Atmung gewidmet und ihr einen großen Stellenwert für Körper und Geist eingeräumt, ebenso wie neuere Strömungen wie das holotrope Atmen nach Grof oder der erfahrbare Atmen nach Middendorf.

Atem bedeutet Leben. Wenn wir auf die Welt kommen, atmen wir zum ersten Mal ein (vorher „atmeten“ wir durch die Nabelschnur). Ab da können wir von der Welt inspiriert werden (In-spirieren = Einatmen, von lat. spirare = atmen). Wenn wir sterben, atmen wir zum letzten Mal aus. Im Englischen heißt enden/erlöschen to expire, was auch Ausatmen heißt.

Der Atem verbindet unseren Körper mit der Außenwelt. Er absorbiert Stoffe aus der uns umgebenden Luft und trägt diese in den Körper hinein, wo sie umgewandelt werden. Teile der umgewandelten Stoffe werden bei der Ausatmung wieder in die Luft abgegeben.

Die Atmung findet statt, auch ohne dass wir darüber nachdenken oder etwas üben. Gleichzeitig haben wir Einfluss auf die Atmung, wenn auch begrenzt. Wir können die Luft anhalten, wir können ein- und ausatmen, wann wir wollen. Mit Visualisierungen können wir den Atem in verschiedene Bereiche unseres Körpers lenken, wir können mehr in die Brust oder mehr in den Bauch atmen.

Unsere emotionale Verfassung bestimmt maßgeblich, in welcher Weise wir atmen. So atmen wir flach, wenn wir gestresst, angespannt und sehr konzentriert sind. Wir atmen tief, wenn wir kurz vor dem Einschlafen wohlig entspannt sind oder wenn der Druck der schweren Aufgabe endlich von uns abfällt.

Andererseits bestimmt die Atmung umgekehrt, wie wir uns fühlen! Kurz- und Flachatmer sind eher misslaunig, neigen zu Dünnhäutigkeit, Nervosität, Zorn und Depression und haben meist Verdauungsprobleme. Dieser Aspekt wird von den gängigen Therapiemethoden in der Regel unterschätzt bzw. kaum berücksichtigt. Die alten Meister hingegen wussten das schon!

Die Schulmedizin beachtet diese Aspekte eher wenig. Für sie ist die Atmung eigentlich nur dann von Interesse, wenn mit ihr etwas nicht stimmt, also bei den Atemerkrankungen wie Asthma, chronische Bronchitis, COPD o.ä. Für die Schulmedizin ist Atmung in erster Linie ein Vorgang, der etwas mit Lungen und Gefäßen zu tun hat, weniger mit der biomechanischen Komponente der Muskelbewegung. Googeln Sie doch mal nach „Atmung“!

Der Grad an Anspannung in unserer Muskulatur bestimmt den Freiheitsgrad des Atmens und somit auch unsere Atemräume. In einem verspannten „Panzer“ atmet es sich schlecht. Es gibt Atemmuskeln, die die Atmung „machen“ (etwa indem sie bei der Einatmung die Lungen groß „ziehen“ oder die Rippen weiten und bei der Ausatmung diese Prozesse wieder rückgängig machen), das sind die Hauptakteure. Dann gibt es noch Muskeln, die diese Hauptakteure und damit die Atmung behindern können: die Gegenspieler. Die Hauptakteure müssen agieren können, die Gegenspieler sollten sie daran nicht behindern, das wäre optimal.

Normalerweise vertieft und beruhigt sich der Atem automatisch, wenn sich Körper und Geist entspannen. in einem entspannten Körper kann der Atem frei fließen. Das heißt auch, dass wir nicht so viel ans Atmen denken müssen, sondern uns darauf konzentrieren können, dass sich der atmende Körper entspannt.

Das Ziel ist der frei fließende Atem in jeden möglichen Atemraum ohne Nachdenken!

Seminarinhalte:

  • Ein neues Verständnis vom Atemvorgang
  • Das Kennenlernen der 4 Hauptakteure und der 12 Gegenspieler
  • Bedingungen schaffen für freies Atmen (und spürbar erfahren, was uns daran hindert)
  • Das Beweglichmachen der 4 Hauptakteure
  • Das Lockermachen und Lösen der wichtigsten Gegenspieler
  • Das Erlernen einer einfachen Übungsreihe, um dies bei Bedarf zu Hause fortführen zu können

Erwünschte und wahrscheinliche Effekte:

  • Beruhigung des gesamten Nervensystems: Stressabbau
  • Heilungsprozesse können schneller ablaufen
  • Die inneren Organe können durch die Massage, die ein tiefer Atem bewirkt, angeregt und funktionsfähiger gemacht werden
  • Konzentrationsfähigkeit und die allgemeine geistige Klarheit und Leistungsfähigkeit nehmen zu.
  • Die Laune steigt!

Die Übungen sind leicht zu merken und lassen sich einzeln oder kombiniert angenehm zuhause durchführen*. Da hierbei wie immer absolut nicht auf Kräftigung oder Dehnung gesetzt wird, kann wirklich jeder diese Bewegungsabfolge lernen und am Kurs teilnehmen.

* Wie immer gibt es zum Seminar ein Handout, in diesem Fall auch Buchempfehlungen!

Das Seminar richtet sich sowohl an „Neulinge“, als auch an „Atemprofis“, also Yoga- oder Tai Chi-Praktizierende, an Lungenfachärzte oder HNO-Ärzte, an Logopäden oder sonstige mit Atmung befasste Personen. Auch ehemalige Teilnehmer sind zur Wiederholung eingeladen, da bei jedem Seminar neue Inhalte einfließen und eingeschlichene Fehler korrigiert werden, was gerade bei der Atmung sehr wichtig ist, um eine falsche Durchführung und damit unerwünschte Effekte zu vermeiden.

Kosten betragen für diesen 90-minütigen Kurs 25 Euro (in bar mitzubringen)

Ort: Seminarraum Loretto in der Baslerstrasse 42, 79100 Freiburg.

Es gibt nochmals eine gesonderte Einladung per E-Mail ca. 2-3 Wochen vorher. Falls Sie noch nicht im E-Mail-Verteiler sind, schreiben Sie eine Mail an kontakt@smkt-freiburg.de und bitten um Aufnahme.

Es empfiehlt sich, dicke (Stopper-)Socken, bei Bedarf ein kleines Kissen (falls man nicht gut flach auf dem Boden liegen kann) eine Thermoskanne mit Tee o.ä. und ein Handtuch mitzubringen, das man auf die Matte legen kann.

Mehr Infos zum Thema finden Sie auf der Seite von Frau Dr. Pohl, z.B. hier: https://koerpertherapie-zentrum.de/behandelbare-beschwerden/brustkorb/atemstoerungen.html

Der Atemkurs – Übungen und Selbstbehandlungen für freieres Atmen, gegen Depression und schlechte Laune

Der Atemkurs

Übungen und Selbstbehandlungen für freieres Atmen, gegen Depression und schlechte Laune

Was hat Atmung mit der Laune zu tun? Was mit Angst oder Panik? Was mit psychischen Problemen oder Stress? Was mit Schlaf oder mit Sexualität? Was mit der Verdauung oder mit Sodbrennen? Was ist überhaupt Atmen?

Reicht es nicht, dass ich atme? Warum noch Gedanken machen oder das Atmen sogar üben? Atme ich etwa falsch oder schlecht? Bis jetzt habe ich doch auch immer geatmet, läuft doch irgendwie von selbst! Machen das nicht die Lungen von allein? Ich mache Yoga oder Tai Chi, da weiß ich doch, wie man zu atmen hat! Mich auf die Atmung zu konzentrieren? Oje, am Ende mache ich da noch etwas falsch!

Interessant, dass so ein natürlicher Vorgang so viele Gedanken und Bedenken auslösen kann. Aber nicht umsonst haben sich seit ewigen Zeiten sämtliche große Körper-und Geist-Schulen wie etwa das indische Yoga oder die asiatischen Kampfkünste wie Tai Chi, Kung Fu, Karate, Aikido usw. dem Thema Atmung gewidmet und ihr einen großen Stellenwert für Körper und Geist eingeräumt, ebenso wie neuere Strömungen wie das holotrope Atmen nach Grof oder der erfahrbare Atmen nach Middendorf.

Atem bedeutet Leben. Wenn wir auf die Welt kommen, atmen wir zum ersten Mal ein (vorher „atmeten“ wir durch die Nabelschnur). Ab da können wir von der Welt inspiriert werden (In-spirieren = Einatmen, von lat. spirare = atmen). Wenn wir sterben, atmen wir zum letzten Mal aus. Im Englischen heißt enden/erlöschen to expire, was auch Ausatmen heißt.

Der Atem verbindet unseren Körper mit der Außenwelt. Er absorbiert Stoffe aus der uns umgebenden Luft und trägt diese in den Körper hinein, wo sie umgewandelt werden. Teile der umgewandelten Stoffe werden bei der Ausatmung wieder in die Luft abgegeben.

Die Atmung findet statt, auch ohne dass wir darüber nachdenken oder etwas üben. Gleichzeitig haben wir Einfluss auf die Atmung, wenn auch begrenzt. Wir können die Luft anhalten, wir können ein- und ausatmen, wann wir wollen. Mit Visualisierungen können wir den Atem in verschiedene Bereiche unseres Körpers lenken, wir können mehr in die Brust oder mehr in den Bauch atmen.

Unsere emotionale Verfassung bestimmt maßgeblich, in welcher Weise wir atmen. So atmen wir flach, wenn wir gestresst, angespannt und sehr konzentriert sind. Wir atmen tief, wenn wir kurz vor dem Einschlafen wohlig entspannt sind oder wenn der Druck der schweren Aufgabe endlich von uns abfällt.

Andererseits bestimmt die Atmung umgekehrt, wie wir uns fühlen! Kurz- und Flachatmer sind eher misslaunig, neigen zu Dünnhäutigkeit, Nervosität, Zorn und Depression und haben meist Verdauungsprobleme. Dieser Aspekt wird von den gängigen Therapiemethoden in der Regel unterschätzt bzw. kaum berücksichtigt. Die alten Meister hingegen wussten das schon!

Die Schulmedizin beachtet diese Aspekte eher wenig. Für sie ist die Atmung eigentlich nur dann von Interesse, wenn mit ihr etwas nicht stimmt, also bei den Atemerkrankungen wie Asthma, chronische Bronchitis, COPD o.ä. Für die Schulmedizin ist Atmung in erster Linie ein Vorgang, der etwas mit Lungen und Gefäßen zu tun hat, weniger mit der biomechanischen Komponente der Muskelbewegung. Googeln Sie doch mal nach „Atmung“!

Der Grad an Anspannung in unserer Muskulatur bestimmt den Freiheitsgrad des Atmens und somit auch unsere Atemräume. In einem verspannten „Panzer“ atmet es sich schlecht. Es gibt Atemmuskeln, die die Atmung „machen“ (etwa indem sie bei der Einatmung die Lungen groß „ziehen“ oder die Rippen weiten und bei der Ausatmung diese Prozesse wieder rückgängig machen), das sind die Hauptakteure. Dann gibt es noch Muskeln, die diese Hauptakteure und damit die Atmung behindern können: die Gegenspieler. Die Hauptakteure müssen agieren können, die Gegenspieler sollten sie daran nicht behindern, das wäre optimal.

Normalerweise vertieft und beruhigt sich der Atem automatisch, wenn sich Körper und Geist entspannen. in einem entspannten Körper kann der Atem frei fließen. Das heißt auch, dass wir nicht so viel ans Atmen denken müssen, sondern uns darauf konzentrieren können, dass sich der atmende Körper entspannt.

Das Ziel ist der frei fließende Atem in jeden möglichen Atemraum ohne Nachdenken!

Seminarinhalte:

  • Ein neues Verständnis vom Atemvorgang
  • Das Kennenlernen der 4 Hauptakteure und der 12 Gegenspieler
  • Bedingungen schaffen für freies Atmen (und spürbar erfahren, was uns daran hindert)
  • Das Beweglichmachen der 4 Hauptakteure
  • Das Lockermachen und Lösen der wichtigsten Gegenspieler
  • Das Erlernen einer einfachen Übungsreihe, um dies bei Bedarf zu Hause fortführen zu können

Erwünschte und wahrscheinliche Effekte:

  • Beruhigung des gesamten Nervensystems: Stressabbau
  • Heilungsprozesse können schneller ablaufen
  • Die inneren Organe können durch die Massage, die ein tiefer Atem bewirkt, angeregt und funktionsfähiger gemacht werden
  • Konzentrationsfähigkeit und die allgemeine geistige Klarheit und Leistungsfähigkeit nehmen zu.
  • Die Laune steigt!

Die Übungen sind leicht zu merken und lassen sich einzeln oder kombiniert angenehm zuhause durchführen*. Da hierbei wie immer absolut nicht auf Kräftigung oder Dehnung gesetzt wird, kann wirklich jeder diese Bewegungsabfolge lernen und am Kurs teilnehmen.

* Wie immer gibt es zum Seminar ein Handout, in diesem Fall auch Buchempfehlungen!

Das Seminar richtet sich sowohl an „Neulinge“, als auch an „Atemprofis“, also Yoga- oder Tai Chi-Praktizierende, an Lungenfachärzte oder HNO-Ärzte, an Logopäden oder sonstige mit Atmung befasste Personen. Auch ehemalige Teilnehmer sind zur Wiederholung eingeladen, da bei jedem Seminar neue Inhalte einfließen und eingeschlichene Fehler korrigiert werden, was gerade bei der Atmung sehr wichtig ist, um eine falsche Durchführung und damit unerwünschte Effekte zu vermeiden.

Kosten betragen für diesen 90-minütigen Kurs 25 Euro (in bar mitzubringen)

Ort: Seminarraum Loretto in der Baslerstrasse 42, 79100 Freiburg.

Es gibt nochmals eine gesonderte Einladung per E-Mail ca. 2-3 Wochen vorher. Falls Sie noch nicht im E-Mail-Verteiler sind, schreiben Sie eine Mail an kontakt@smkt-freiburg.de und bitten um Aufnahme.

Es empfiehlt sich, dicke (Stopper-)Socken, bei Bedarf ein kleines Kissen (falls man nicht gut flach auf dem Boden liegen kann) eine Thermoskanne mit Tee o.ä. und ein Handtuch mitzubringen, das man auf die Matte legen kann.

Mehr Infos zum Thema finden Sie auf der Seite von Frau Dr. Pohl, z.B. hier: https://koerpertherapie-zentrum.de/behandelbare-beschwerden/brustkorb/atemstoerungen.html